Der Beruf des Augenoptikers
Eignungsvoraussetzungen:
Ein guter Hauptschulabschluß, Mittlere Reife oder Abitur sind Vorbedingung. Weiterhin sind naturwissenschaftliche Begabung und technisches Verständnis gefragt, sowie Sinn für Ästhetik und Einfühlungsvermögen.
Berufsbild:
Augenoptiker führen verantwortungsvolle handwerkliche Dienstleistungen aus. Im Bereich der Sehschärfenfeststellung sind die Anforderungen beträchtlich gestiegen. Die Brille ist als Sehhilfe nicht nur in Form und Anwendung wesentlich komplexer geworden, auch die Möglichkeiten, korrigierend auf das Sehvermögen einzuwirken, sind für den Augenoptiker umfangreicher geworden. Der Einsatz von Kontaktlinsen stellt gehobene qualifikatorische Anforderungen. Die Kundenberatung ist von großer Bedeutung. Zum reinen Handwerksberuf kamen Dienstleistungsschwerpunkte hinzu.
Fortbildungsmöglichkeiten:
Nach der praktischen und theoretischen dreijährigen Ausbildung zum Gesellen stehen dem Absolventen je nach Schulabschluß verschiedene Wege offen.
Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluß bietet sich nach zirka zweijähriger Berufspraxis die Möglichkeit, sich durch berufsbegleitende Lehrgänge (2,5 Jahre) auf die Meisterprüfung vorzubereiten. Möglich ist auch ein Studium an den Fachschulen in Berlin und Köln sowie an der Fachakademie in München und beim Berufsbildungszentrum in Jena. Die Ausbildung an diesen Institutionen dauert unterschiedlich lange und schließt mit verschiedenen beruflichen Graden ab.